Gründerinnen
Geschichte
Hi!
Mein Name ist Cathérine und…
Mein Weg begann, wie bei vielen: mit dem tiefen Wunsch, in der Welt etwas zu bewegen und Sinnvolles zu beitragen. Schon in meiner Kindheit spürte ich eine Verbundenheit zur Natur und ein starkes Verantwortungsgefühl für das, was um mich herum passiert.
Später führte mich das zu einem Studium in Betriebswirtschaft, Nonprofit- und Nachhaltigkeitsmanagement und zu Engagements wie bei Enactus Mannheim e. V., wo ich früh mit sozialen Innovationen und nachhaltigem Wirtschaften in Berührung kam. Dieser Wunsch, etwas beizutragen, war lange mein Antrieb — verbunden mit dem Anspruch, Verantwortung zu übernehmen, und mit dem Gefühl, dass es dringend ist.
Gleichzeitig wuchs in mir eine zunehmende Überforderung. Die Welt schien zu groß, die Krisen zu zahlreich, die Erwartungen hoch. Retten, optimieren, berichten, verbessern — immer weiter. Und dabei fühlte ich mich oft allein. Immer klarer wurde: So konnte und wollte ich nicht mein ganzes Leben verbringen.
Irgendwann ist etwas in mir gekippt.
Ich habe verstanden, dass wir die Veränderung, die wir uns für diese Welt wünschen, nicht mit derselben inneren Haltung schaffen werden, aus der die Probleme entstanden sind. Mehr Effizienz, mehr Druck, mehr Tempo führen nicht zu Regeneration. Sie erschöpfen uns – und das System gleich mit.
Die eigentliche Frage wurde für mich eine andere:

Wie werden wir zu Menschen, die überhaupt in der Lage sind, andere – stimmigere – Systeme zu gestalten?
Nicht als Projekt, sondern als Haltung. Nicht als Methode, sondern als Einladung.
Auf dieser Suche wurde mir etwas sehr deutlich: Das Grundproblem unserer Zeit ist das permanente Getriebensein. Das Gefühl, nie genug zu sein, nie genug zu tun, nie ankommen zu dürfen. In diesem Zustand können wir keine guten Entscheidungen treffen – weder für uns selbst noch für das größere Ganze.
Also habe ich begonnen, mich mit anderen Menschen zusammenzutun. Nicht um schnelle Lösungen zu finden, sondern um gemeinsam zu erforschen, was Regeneration wirklich bedeutet: im eigenen Leben, im Miteinander, in Organisationen und in unserer Beziehung zur Mitwelt.
Meine Mutter war eine der ersten, die mich darin bestärkt hat, diesen Weg zu gehen.
Aus diesen Fragen, Begegnungen und Erfahrungen ist schließlich die CREATE Convention entstanden: ein Raum, in dem Menschen zusammenkommen, um innezuhalten, sich zu verbinden und Regeneration praktisch zu erleben – jenseits von Dauerleistung und Weltrettungsdruck.
Und weil klar wurde, dass diese Arbeit nicht an ein einzelnes Event gebunden sein kann, ist daraus die CREATE Community gewachsen: ein lebendiges Netzwerk von Menschen, die sich über das Jahr hinweg gegenseitig unterstützen, gemeinsam lernen und neue Formen des Lebens und Wirkens erproben.
